Unsere Development-Praktikantin und unser -Praktikant im Interview

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Wie läuft das Development-Praktikum bei world4you? Welchen Stellenwert haben Praktikantinnen und Praktikanten im Unternehmen? Was sind die Karrieremöglichkeiten, wenn das Praktikum vorbei ist? Das fragen sich viele, die versuchen, während des Studiums die so wichtige Erfahrung zu sammeln, die in vielen Berufen vorausgesetzt wird. In jedem Fall hat es Sinn, sich vor einer Bewerbung über ein Unternehmen zu informieren.

Vielleicht interessierst du dich für einen Einstieg in die IT-Branche – möglicherweise bist du sogar über eine Suchmaschinenanfrage hier gelandet. Und wenn du einfach so auf den Arbeitsalltag bei world4you neugierig bist, lohnt es sich auch, einen Blick auf die spannenden Antworten unserer Praktikantinnen und Praktikanten zu werfen.

Stephen (30) und Riccarda (25) sind zwei fleißige Studierende, die sich für ein Praktikum bei world4you in den Sommermonaten entschieden, beworben und empfohlen haben. Im Interview setzen wir uns damit auseinander, wie ein Development-Praktikum bei world4you läuft und welche Menschen bei world4you erfolgreich sind. Stephen und Riccarda (die sich in weiterer Folge für eine Fixanstellung bei world4you empfohlen und entschieden haben) erklären uns dabei, was ihnen am Praktikum gefällt, warum sie hier gelandet sind und wie es um ihre weiteren Pläne steht.

Sascha: Vielleicht könnt ihr am Anfang ein bisschen von euch und eurem Werdegang erzählen – wer seid ihr? 

Stephen: Ich bin während des Studiums darauf gekommen, dass mich eigentlich Programmieren und Informatik interessieren und hab deswegen das Studium Visual Computing auf der TU Wien begonnen. Da hab ich jetzt gerade meinen Bachelor abgeschlossen. Ich werde auf der JKU in Linz weitermachen, und zwar mit dem Artificial Intelligence Master im Fernstudium, weil mich das Thema AI extrem interessiert und sich da gerade enorm viel tut. 

Ich hab vorher viel in C++ gearbeitet und wollte dann eher etwas Neues machen und habe mir deshalb den Web-Bereich angeschaut. Ich wollt auch praktische Erfahrung sammeln. Ich hab dann nach Praktika bzw. Teilzeitstellen gesucht und bin dann auf dieses Praktikum bei world4you gekommen.

Riccarda: Ich war eigentlich an der Vienna Business School. Und da hab ich dann ganz schnell gemerkt, dass es nicht ganz das Richtige ist für mich – BWL und Marketing haben mir da noch am ehesten gefallen. Aber ich konnt’s mir noch nicht zu 100% vorstellen. Durch Vorträge von privatwirtschaftlichen Unternehmen bin ich dann auf die IT-Branche gekommen und ich hab mir gedacht, dass es eigentlich megacool ist, was man damit machen kann.

Ich habe dann ein Informatikstudium an der Uni Wien begonnen und bin jetzt im vierten Semester mit dem Schwerpunkt Data Science. Ich möchte danach den Master an der TU machen, aber da ist die Richtung noch nicht ganz sicher.

Sascha: Wie seid ihr auf world4you gestoßen und warum habt ihr euch beworben?

Riccarda: Ich hab mir im Frühling überlegt, dass ich ein Praktikum im Sommer machen möchte. Ich wollte mir dabei verschiedene Bereiche anschauen, hab dann über karriere.at gesucht und bin relativ schnell auf world4you gekommen. Ich hab mich bei mehreren Unternehmen beworben, aber als die Zusage von world4you gekommen ist, war es mir dann eigentlich recht schnell klar, dass ich mich dafür entscheiden werde.

Stephen: Ich hab die Stelle auch über Karriere.at gefunden. Bevor ich mich für Praktika beworben hab, wollte ich mich auf eine neue Programmsprache spezialisieren, weil ich vorher von der C++-Richtung gekommen bin. Da hat man nicht das breite Angebot an Jobs. Deswegen hab ich mir zum Beispiel PHP mit Tutorials beigebracht. Und bei world4you war ideal, dass ich gleich mit einem Praktikum einsteigen konnte nach dem Studium. Da kann ich gleich Berufserfahrung sammeln – die anderen Stellen verlangen ja oft schon Berufserfahrung. Da ist ein Praktikum ideal, wenn man gerade neu in ein Feld einsteigt.”

Sascha: Wie habt ihr euch auf euer Erstgespräch mit world4you vorbereitet?

Stephen: Ich hab zusammengetragen, was ich in den Tutorials gelernt hab, also welche Sachen im Bereich Web. Werner, unser Teamlead im CMS-Team, hat mir dann gesagt, dass ich, wenn ich C++ kann, auch PHP relativ schnell dazulernen kann. Ich hab über die Erfahrung in meinem vorigen Beruf geredet – da hab ich viel mit Refactoring zu tun gehabt. Da hat mit Werner gesagt, dass das für ihn ein Faktor war.

Riccarda: Dadurch, dass ich in der IT noch keine Berufserfahrung hatte oder ein Praktikum gemacht habe, hab ich meine Projekte aus dem Studium ein bisschen zusammengetragen, sodass ich diese beim Bewerbungsgespräch vortragen und erklären kann. Ich habe mich natürlich auch über world4you informiert – also wer ihr seid, was ihr anbietet und ob ich mir vorstellen kann bei euch zu arbeiten. Ich bin dafür natürlich auf die Website gegangen und dort sind Begriffe, die man vielleicht noch nicht so kennt, auch richtig gut erklärt. Ich glaub, das hat der Jasmin (Anm. Head of Human Resources) richtig gut gefallen, weil sie dann gleich gesagt hat, dass sie ja gar nicht mehr erklären muss, was world4you eigentlich macht.

Stephen: Das finde ich auch super, dass es die FAQs auf der Website gibt, wo domainspezifische Sachen und technische Begriffe erklärt werden.

Sascha: Warum glaubt ihr, dass ihr bei world4you als Praktikanten genommen wurdet? Welche Eigenschaften haben euch in euren Augen da am meisten geholfen?

Riccarda: Ich glaube, auch wenn ich bisher noch nicht so viel Erfahrung habe, konnte ich ziemlich gut herüberbringen, dass ich wirklich Lust habe neue Sachen dazuzulernen. Und dass ich kein Problem damit habe, viel zu Fragen.

Stephen: Bei mir waren’s, wie gesagt, die spezifischen Sachen aus meinem vorhergehenden Job, speziell Refactoring. Ich weiß nicht, ob das jetzt der eine entscheidende Punkt war, aber ich glaub auch, dass ich ganz gut rübergebracht hab, dass ich gern dazulernen will. Also, dass ich noch nicht Erfahrung in dem Feld hab, aber mich selber weiterbilden will.

Sascha: Wie war der Start bei world4you, was waren hier eure Erfahrungen?

Stephen: Ich find, das Onboarding ist extrem gut gelöst. Und dass man die Teamleads und Bereiche mit den Schlüsselpersonen in Gesprächen kennenlernt – weil einem erklärt wird, was die unterschiedlichen Bereiche machen. Das ist super gemacht. Ich find auch gut, dass gleich mehrere Praktikanten gleichzeitig angefangen haben, dann hat man gleich ein paar Leute, die das Gleiche erleben.

Riccarda: Ich find auch, dass ich ab dem ersten Moment richtig herzlich aufgenommen wurde. Am ersten Tag im Büro sind wir zusammen essen gegangen und man konnte dann auch noch miteinander reden und lernen, wer was macht. Und natürlich die Kennenlerngespräche: Da sieht man auch, was die anderen Abteilungen machen, vor allem, wenn man doch ein paar Schnittstellen hat und weiß, wen man fragen kann. Generell ist gut, dass es kein Problem ist, wenn man wirklich viele Fragen hat – es sind wirklich alle offen und erklären dir alles. 

Mir gefällt außerdem sehr gut, dass man gleich als vollwertige Mitarbeiter behandelt wird.

Sascha: Ihr studiert ja beide – was studiert ihr und was interessiert euch daran besonders? Lässt sich euer Studium gut mit eurem Praktikum bei world4you verknüpfen? Welche Hoffnungen und Wünsche habt ihr? Was wurde dabei bereits erfüllt?

Riccarda: Als Praktikum im Sommer auf jeden Fall, da hab ich eh 3 Monate frei. Ich kann mir aber auch vorstellen, danach in Teilzeit weiterzumachen. Warum ich das Praktikum machen wollte: Auf der Uni lernt man viel, aber man sieht nicht wirklich, was man dann in der Praxis damit macht. Und da war meine große Hoffnung, dass ich mal sehe, wie das genau abläuft in der Praxis.

Stephen: Das kann ich 1:1 bestätigen. Im Sommer hab ich auch Studiumspause und fange erst im Herbst wieder an. Da ist das Vollzeitpraktikum ideal, weil ich da jetzt viel lernen kann. Und dann würd ich gerne in Teilzeit weiterbleiben (Anm.: Stephen hat im Anschluss an das Praktikum einen Arbeitsvertrag über eine Teilzeitanstellung unterschrieben).

Die Praxis ist mir sehr wichtig. Bei mir ist das auch so im Studium: Es ist extrem interessant alles, aber auch sehr theoretisch. Das stört mich persönlich nicht, aber es fehlt dann einfach die Praxis. Da gibt’s wenig im Studium, wo man richtiges Software Engineering, sozusagen “in der Wildnis”, anwendet. Das bekomm ich eigentlich nur hier bzw. im Beruf.

Sascha: Wie sieht euer Arbeitsalltag aus? Habt ihr eine Art Mentor? Wie geht’s euch mit den Kollegen?

Stephen: Der Teamlead im CMS-Team, der Werner, ist sozusagen mein Mentor. Zu dem komm ich immer, wenn ich Fragen habe und der erklärt mir eigentlich sofort alle Systeme im Hintergrund. Es ist einfach ein großes Projekt und da ist viel, wo man sich einarbeiten muss. Ich hab auch einen Buddy, den Felix – das ist mehr für die soziale Integration.

Riccarda: Ich hab auch eine erste Ansprechperson, den Michael – das ist der Teamlead bei uns. Ich hab auch einen Buddy, das ist der Alexander. In den ersten zwei Wochen hatten wir Onboarding, wo ich mit Michael die ganze Zeit im Büro war und da hab ich ihn durchgehend mit irgendwelchen Fragen gelöchert (lacht). Und es geht im Home Office eigentlich auch sehr gut, dass mir immer jemand weiterhelfen kann.

Sascha: Was fällt euch ganz besonders leicht? Was ist herausfordernd?

Riccarda: Leicht fällt mir das selbständige Informieren. Also wirklich selber zu recherchieren, wie etwas genau funktioniert.

Am Anfang war es für mich ein bisschen schwierig, sozusagen “dumme” Fragen zu stellen. Aber das lernt man dann bzw. kommt das mit dem Alltag, dass es vollkommen okay ist, wenn man nicht alles weiß und viele Fragen stellt.

Stephen: Mit dem Rad zur Arbeit zu kommen. (lacht) Das motiviert mich extrem, da ich nicht mehr eine Stunde in die Arbeit fahren muss.

Es ist teilweise schwierig, sich in eine große Code-Basis einzuarbeiten. Es spielen viele Systeme zusammen: Da gibt’s den Domaincheck, Datenbanken mit vielen verschiedenen Tabellen mit Kunden- und Paketdaten. Wie das alles zusammenhängt im großen System – das ist sicher schwierig.

Sascha: Was motiviert euch am meisten? In welchem Arbeitsumfeld geht es euch am besten? Inwiefern erfüllt world4you das?

Stephen: Ich lerne extrem gern – mich fasziniert das Thema Informatik extrem und dass es da immer was Neues gibt. Es entwickelt sich immer weiter. Es ist ein Feld, das nie stillsteht. Ich wollt unbedingt einen Beruf haben, wo man immer etwas dazulernen kann.

Riccarda: Für mich ist es auch das Lernen. Als ich mit der Schule fertig war, war ich fast ein bisschen traurig, weil ich würd gern immer dazulernen.

Andererseits mag ich auch, dass man etwas aus dem Nichts kreiert und dann halt wirklich sieht, dass man etwas gemacht hat. Das find ich zum Beispiel im Frontend ziemlich cool, wenn ich ein Feature bau und eine Woche später ist es dann auf der Website. Da ist dann auch ein ziemlich gutes Gefühl dabei, wenn ich weiß, dass ich das gemacht habe.

Stephen: Ja stimmt, das ist in der Informatik und beim Programmieren so, dass man etwas schafft und dann sieht man, wie das mit dem Rest der Website und anderen System interagiert. Im Studium mache ich viel mit Computergrafik – da sieht man dann ein Bild. Und das ist in der Informatik dann so, dass man was macht, was unmittelbar eine Funktion hat.

Riccarda: Wie du, Stephen, gesagt hast: Bei diesem großen Codesystem, das wir da haben ist es cool, wenn man verfolgen kann, was wie zusammenhängt. Nicht unbedingt, dass man selber gleich selber etwas dazuprogrammiert, aber es ist wie beim Rätsel lösen, wo man rausfindet, wo das Problem eigentlich gerade besteht.

Sascha: Was wusstet ihr vor world4you von Webhosting? Kann sich eure Familie (oder andere wichtige Personen in eurem Leben) vorstellen, was genau ihr da macht? Wie beschreibt ihr die Webhosting-Branche eurer Familie und Freunden?

Riccarda: Meine Mutter ist selbständige Fotografin und ich hab ihr geholfen, eine Website aufzusetzen und da sind wir sogar auf world4you gekommen. Da hab ich ihr dann auch erklärt, was da genau passiert und wofür sie da im Endeffekt bezahlt. Ich würd sagen, dass meine Mutter nicht unbedingt davor wusste, was ich da mache. Wenn ich meinen Freunden sage, dass ich ein Praktikum mache, dann muss ich das kurz erklären.

Sascha: Wie hast du es deiner Mama dann erklärt?

Riccarda Wenn du eine Website hast, muss sie irgendwo liegen und gespeichert sein. Und für diesen Speicher muss man zahlen.

Stephen: Ich hab davor noch keine Erfahrung mit Webhosting und mit Web-Technologien generell gehabt. Das hat dann erst angefangen, als ich mich innerhalb der Informatik umorientieren wollte und mir dann selber Sachen beigebracht hab.

Ich würd wie Riccarda das so erklären, dass Sachen irgendwo gespeichert werden müssen, dass man sie dann ständig abrufen kann. Das was ich jetzt mach, ist dann aber schon nochmal schwieriger zu erklären. Ich programmier das System, das das alles verwaltet und automatisch erledigt.

Sascha: Was glaubt ihr, wie sich die Branche in den nächsten Jahren entwickelt?

Stephen: Ich bin noch nicht so lang dabei, dass ich Prognosen machen kann. Ich weiß konkret von uns, dass wir gerade sehr wachsen. Ich glaub, dass das Web eine sehr zukunftsträchtige Branche ist. Ich glaube, gerade zu Corona sind extrem viele Leute umgestiegen, die jetzt Ihre Sachen im Web anbieten. Besonders die, die das vorher nicht gemacht haben. Da sind sehr viele Kunden dazugekommen.

Riccarda: Ich würd mich da auch anschließen. Gerade während Corona und den Lockdowns haben die kleineren Geschäfte vielleicht gemerkt, dass es ein guter Weg ist, bekannter zu werden oder Produkte zu vertreiben. Auf jeden Fall ist die Branche im Wachsen. 

Sascha: Was beschäftigt euch in der Freizeit, welche Interessen habt ihr? 

Stephen: Bei mir ist es auch der Sport und das Draußen-Sein, vor allem im Sommer. Den Winter kann ich nicht wirklich ausstehen, aber der Sommer ist die beste Jahreszeit. Ich gehe wandern, spiele Tennis, wo ich gerade Stunden nehme. Und sonst ess ich auch gern auswärts, probiere unterschiedliche Küchen – besonders asiatisch ist bei mir eben das, was mir am meisten schmeckt. Ich koch auch gerne selber – das ist das, was ich dann im Winter mach (lacht).”

Riccarda: Ich mache gerne Sport – ich wander gerne, mach Yoga und auch Pilates und probier gerne neue Sachen aus. Und natürlich, wenn jetzt nicht gerade Lockdown ist, reise ich sehr gerne, sehe gerne neue Sachen und vor allem ess ich gerne in anderen Ländern die lokale Spezialitäten.

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