Deep Dive ins Marketing: Anna erzählt von ihrem Praktikum bei world4you

Marketing Praktikum Interview

Ein Praktikum soll einen für das spätere Berufsleben vorbereiten. Doch nicht nur das, es hat viele weitere Vorteile. All jene und meine Erfahrungen der letzten drei Monate erzähle ich in diesem Blogartikel.

Ich bin Anna und begleite das Marketing & Communications Team bei world4you als Praktikantin. Dieses Berufspraktikum ist Teil des Studiengangs Kommunikation, Wissen und Medien an der Fachhochschule Hagenberg. Wenn mich jemand fragt, was genau ich studiere, wimmle ich die Frage meist mit “Ein bisschen von allem.” ab: Pädagogik und E-Learning, Wahrnehmungspsychologie, Grafik, Design und UI/UX sowie HTML, CSS, JavaScript und PHP. Das sind Themen, die mich seit mittlerweile 5 Semestern begleiten. 

Die Frage “Wofür entscheide ich mich?” verfolgt mich dabei seit Ende des dritten Semesters, denn da begann die Suche eines Praktikumsplatzes. Als Entwicklerin habe ich mich nie gesehen, mir gefällt zwar die Tatsache, dass ich Kenntnisse in verschiedenen Development-Bereichen habe, jedoch für eine Karriere reichen meine Grundkenntnisse wohl nicht. Marketing hat mich schon länger interessiert. Jedoch gefällt mir E-Learning und Design auch. Außerdem schreibe ich gerne. Letztendlich habe ich mich einfach auf gut Glück für verschiedene Praktikumsstellen in diesen Bereichen beworben. 

Um ehrlich zu sein, dachte ich zuerst, andere Stellen würden noch etwas mehr zu mir passen. Nach kurzer Zeit im Praktikum stellte ich jedoch fest, dass ich es nicht besser erwischen konnte. 

Mein erster Tag bei world4you

Ich bin eher introvertiert und besonders vor einem ersten Treffen oder in diesem Fall vor einem ersten Arbeitstag sehr nervös. Vor allem in solchen Stresssituationen plane ich alles ganz genau. So kam ich auch wie getimt 15 Minuten vor dem Treff-Zeitpunkt beim Standort in Linz an, dort probierte ich mich dann aufgeregt zu sammeln – zumindest versuchte ich es. 

Warum erkläre ich meine Nervosität so genau? Um auch entsprechend zeigen zu können, dass meine verlorenen Nerven und mein Mut sofort zurückkamen, als ich schließlich im Büro war und die ersten Worte mit Melanie gewechselt habe. 

An meinem ersten Tag war ich alleine mit Melanie, weil alle anderen aus unserem Team an diesem Tag im Home-Office gearbeitet haben. Nach einem kurzen Kennenlernen gab sie mir eine Führung durch das Büro und stellte mich jenen vor, die an diesem Tag im Büro waren. Der erste Tag verging sehr schnell: Gefühlt stellte Melanie sich, die Firma und die Abteilung vor, ich bekam meinen Laptop sowie weitere Ausstattung und ging dann mit einem Goodie-Bag überaus glücklich heim. Ich weiß noch genau, dass ich Zuhause dann extrem überwältigt war und jedes einzelne Detail begeistert erzählte. Vom ersten Tag an fühlte ich mich wohl.

In den folgenden Tagen lernte ich jeden meiner Kolleginnen und Kollegen im Team einzeln kennen und jeder zeigte mir seine täglichen Aufgaben. Was ich außerdem noch extrem cool fand, war, dass ich auch mit den Abteilungsleiter:innen und den Geschäftsführern ein kurzes Kennenlerngespräch hatte. Das gab mir sofort das Gefühl von Zugehörigkeit, da ich schnell recht viele Gesichter kannte. 

Apropos Zugehörigkeit: Ich wurde sofort eingebunden. Von Tag zwei weg wurde ich direkt in Projekte miteinbezogen, durfte zahlreiche Meetings miterleben und bekam auch schon meine ersten eigenen Aufgaben. Ich konnte mir Zeit nehmen, um Programme kennenzulernen und verschiedene Materialien durchzulesen. Bei Fragen stand mir immer jemand zur Seite. Ich fühlte mich unterstützt und eingebunden. Es wurde auch immer wieder erwähnt, dass ich gerne meine Gedanken zu verschiedenen Ideen oder zu bestehenden Lösungen äußern dürfte. Mir wurde von Anfang an erklärt, dass es auch wichtig sei, frische Meinungen zu bekommen. Zu keiner Zeit fühlte ich mich wie “nur” eine Praktikantin.

Mit Organisation und Kommunikationsdrang gemeinsam durch den Alltag

Lange hat es nicht gebraucht, bis ich merkte, dass meine Kolleginnen und Kollegen im Marketing & Communications Teams alle ihre Eigenheiten haben und doch sehr gut zusammenarbeiten. Alle Zahnrädchen haben ihre Eigenheiten und Stärken, greifen ineinander und gleichen einander aus. 

Bei meinem Erstgespräch wurde mir auch gleich gesagt, dass ich nach einer Einarbeitungszeit im Home-Office arbeiten darf. Viele, denen ich das erzählte, waren sehr verwundert und rieten mir davon ab “Wie kann man denn nach so kurzer Zeit schon so eingearbeitet sein, dass man alleine von zu Hause aus arbeiten kann?” oder “Da lernst du ja deine Arbeitskolleginnen sowie -kollegen gar nicht kennen.”. Ich freute mich auf diese Möglichkeit. Während meines Studiums habe ich schon bemerkt, dass es mir grundsätzlich gefällt, im Home-Office zu sein. Ein paar Bedenken hatte ich allerdings schon, durch den Einfluss von anderen. Unnötig.

Ich habe schon mehrere Praktika und Jobs gehabt, nie habe ich mich in so einer kurzen Zeit so eingearbeitet und schon gar nicht so wohl in einem Team gefühlt. Das war bestimmt der Verdienst der Organisation im Team und dem Kommunikationsdrang zu Beginn mancher Meetings.

Der Teamgeist und der Spaß hört nicht beim Feierabend auf, alle paar Wochen kann es auch noch passieren, dass man uns gemeinsam bei einem Drink oder beim Essen gehen trifft.

Struktur, Flexibilität und Noise-Cancelling-Kopfhörer

Meistens bin ich zwei Tage in der Woche im Büro. Dort fange ich meist zwischen 7 und 8 Uhr zu arbeiten an. Im Home-Office oft auch ein bisschen früher. Sobald mein Laptop eingeschaltet ist, checke ich meine Nachrichten und meine Mails. Darin befinden sich meistens meine Erinnerungen für die Community- und Bewertungschecks. Nachdem ich auf verschiedene Nachrichten und Bewertungen geantwortet habe, kontrolliere und vervollständige ich meine heutige ToDo-Liste. Diese schreibe ich mir meist bereits am Vortag. 

Nachdem ich meinem bevorstehenden Tag etwas Struktur gab und manchmal bereits kleinere Tasks erledigt habe, ist bereits unser Stand Up. Das ist unser tägliches Meeting, das uns zum Austauschen innerhalb der Abteilung über Tasks, Projekten und diverse aktuelle Themen dient. Aber es ist auch ein kleines Highlight, da wir uns alle sehen und auch zu Anfang ein bisschen quatschen. 

An den meisten Tagen habe ich nur wenige bis keine weiteren Meetings. Daher schreibe ich den restlichen Tag an Blogbeiträgen weiter oder arbeite an Projekten oder kleineren Aufgaben. Oft springe ich zwischen Tasks herum, weil ich teilweise im Kopf zu anderen Dingen abschweife. Daher passiert es auch leider manchmal, dass ich mehrere Sachen parallel mache und schnell eine Vielzahl an Fenstern auf meinem Desktop offen habe. Da sind meine drei Bildschirme sehr hilfreich. Aber das ist auch etwas, was mir besonders an meiner Arbeit gefällt. Ich strukturiere meinen Tag grob und habe die Flexibilität, wann ich woran arbeite. Was mir dabei schon während dem Studium geholfen hat, ist, mit Intervallen zu arbeiten. 25 Minuten das, dann 25 Minuten das andere. So bleibe ich konzentriert. 

Eines begleitet mich eigentlich den ganzen Tag. Meine geliebten Noise-Cancelling-Kopfhörer. Neben kreativen Arbeiten höre ich gerne Podcasts, aber nur, wenn ich nicht schreiben muss. Dann höre ich meistens Musik, entweder D’n’B oder meine 70s Playlist. Manchmal ertappe ich mich, wenn ich während dem Schreiben sitzend etwas herumtanze, sowie jetzt gerade. 🙂 Das passiert aber meist nur, wenn ich zu viele Espressi erwischt habe. Manchmal trage ich meine Kopfhörer nur, damit ich meine Nachbarinnen und Nachbarn beim Vögel anlocken ausblenden kann. 

Das nehme ich mir aus den drei Monaten mit

Natürlich ist schon das Praktikum als Erfahrung sehr viel wert: zu sehen, wie eine Marketing-Abteilung tatsächlich in der Praxis arbeitet und auch welche Prozesse in einem Unternehmen durchlaufen werden, bis z. B. ein Projekt tatsächlich fertig ist. 

Ein Praktikum hat aber viele weitere Vorteile, das habe ich auf jeden Fall in den letzten Monaten gelernt. Unter anderem kannst du endlich das ganze Erlernte in der Praxis anwenden und festigen. Du merkst, ob die Tätigkeit wirklich etwas ist, was du die nächsten Jahre machen möchtest. Außerdem hat sich mein interdisziplinäres Studium bewährt. Viele Gebiete, die ich bisher in meinem Studium lernte und mich mehr oder weniger interessierten, kann ich nun zu einem gewissen Maß in einer Tätigkeit verschmelzen. 

Eines kann ich aber mit Stolz auch mitnehmen: die vielen umfangreichen Fähigkeiten, die ich gelernt und gefestigt habe. Das Studium hat mir bereits sehr viel Theoretisches gelernt, auch manche praktische Fähigkeiten im Bereich Marketing und Kommunikation. Aber an die Menge an Neuem, wertvollen Erlernten und Gefestigten durch diese drei Monate kann keine Fach-Übung und kein Semesterprojekt ankommen.

Was auch nicht vergessen werden darf, ist die Tatsache, dass man durch ein Praktikum so viel an Selbstbewusstsein gewinnen kann sowie Eigenständigkeit und Organisationsfähigkeit. Außerdem fühle ich mich durch das Praktikum eher bereit für meinen Bachelor-Abschluss und alles, was danach kommt. Es hat mir Orientierung und einen Vorgeschmack, auf was die Zukunft bringen kann, gegeben.

world4you bietet einem ein praxisorientiertes Praktikum und das in den verschiedensten Bereichen – nicht nur im Marketing & Communications Team. Nicht überall kann man so aktiv bei jeglichen Projekten und Aufgaben mitwirken. Sogar etwas herausfordernde Aufgaben motivieren, da man weiß, dass immer mindestens eine hilfsbereite Kollegin oder ein hilfsbereiter Kollege erreichbar ist. Obwohl leistungsstarke und performende Ergebnisse von jedem erreicht werden möchten, kommt der Spaß nie zu kurz.

Wer bei world4you ein Praktikum absolviert, hat im Anschluss gute Chancen auf eine weitere Karriere dort. So darf auch ich weiterhin neben meinem Studium das Marketing & Communications Team unterstützen und für world4you Content erstellen.

Diese aufgezählten Punkte und noch viele weitere Benefits sind der Grund, warum ich world4you als Arbeitgeber empfehlen kann alle offenen Stellen gibt es auf der world4you-Website.

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